Psychologische Begriffsbestimmungen 2006

Emotion 

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1) Emotion: „(lat.) Gemütsbewegung, Gefühlserregung (-> Affekt, -> Gefühle); emotional, leicht erregbar, gefühlsbetont“ (Brockhaus 1968, S. 469)

2)  Emotion: „psychische Erregungen, die subjektiv wahrgenommen werden (Interesse, Freude, Überraschung, Kummer, Zorn, Ehre, Geringschätzung, Furcht, Scham und Schuldgefühl)“ (Wührer SS2006, Folie 93)

3) „Emotionalität des Unterrichts: der Grad des Vorherrschens von Affektivem und Stimmungsmäßigem in der Unterrichtsatmosphäre. Die Emotionalität wird besonders durch die Wirkung der Person des Lehrers geschaffen. Von ihr hängt das Lernklima ab. Wenn sie das Erleben von Geborgenheit und Getragenheit vermittelt, beeinflusst sie die innere Bereitschaft zur Bildung günstig.“ (Schrob 1975, S. 75)

4) Emotion: „(v. lat.: ex „heraus“ und motio „Bewegung, Erregung“) ist ein psychophysiologischer Prozess, der durch die kognitive Bewertung eines Objekts ausgelöst wird und mit physiologischen Veränderungen, spezifischen Kognitionen, subjektivem Gefühlserleben und einer Veränderung der Verhaltensbereitschaft einhergeht. Emotionen treten beim Menschen und bei höheren Tieren auf.“ (Catrin K. 2006)

5)  „Emotionen: bzw. Gefühle sind spontane Grundformen des Erlebens und Denkens, die den Menschen ständig begleiten und vermutlich auch bei höheren Tieren auftreten.“ (ohne Verfasserangabe)

Alle Definitionen zeigen, dass eine Emotion ein psychischer, gefühlsbezogener Zustand ist, der aufgrund diverser Hintergründe hervorgerufen wird. Beispielsweise können Emotionen bestimmte Kaufeigenschaften erwecken (aus der Sicht des Marketings), sie können jedoch ebenso ausschlaggebend für einen gelungenen Unterricht sein.

Zusammenfassende Definition: eine Emotion ist ein psychischer, gefühlsbezogener Zustand, welcher sowohl positiv als auch negativ sein kann.

Verwendete Literatur

Brockhaus, F.A. (1968). Brockhaus Enzyklopädie dom- ez Band 17. In F. A. Brockhaus (Hrsg.), Brockhaus Enzyklopädie dom- ez (S. 469). Wiesbaden: Brockhaus

K, Catrine (2006). Emotion. Online im Internet: http://de.wikipedia.org/wiki/Emotion (06-03-29)

Schrob, Alfons O. (1975). Pädagogisches Taschenlexikon Band 83 a- z. In A. O. Schrob (Hrsg.), Pädagogisches Taschenlexikon (S. 75). Bochum: Ferdinand Kamp

Wührer, Gerhard A. (SS2006). Folien Strategie & Marketing. Linz: Institut für Handel, Absatz und Marketing

Ohne Verfasserangabe. Emotion Definition Erklärung Bedeutung Glossar. Online im Internet: http://www.adlexikon.de/Emotion.shtml (06-03-29)


Siehe auch das
Lexikon für Psychologie und Pädagogik

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Der Brockhaus
Einfache, kurze aber auch klare Beschreibung des Begriffs. Diese allgemeine Definition findet man in zahlreichen Nachschlagewerken wieder.

Gerhard Wahrig -Fremdwörter-Lexikon
In Wahrigs Fremdwörter-Lexikon wird der Begriff Emotion nur kurz erläutert und Wörterbuch-mäßig beschrieben, abgeleitet und kategorisiert.

Euler & Mandl - Emotionspsychologie. Ein Handbuch in Schlüsselbegriffen
Im Handbuch für Emotionspsychologie wird dieser Begriff ausführlich behandelt. Man findet hier Klassifikationen und Abgrenzungen wie Auslösebedingungen, Komponenten der Emotion oder Verhaltenssteuerung. Es wird in den einzelnen Abschnitten exakt auf die Untergliederung eingegangen wobei auch auf verschiedene Werke und Psychologen verwiesen wird. Ein sehr umfassendes Werk bei dem man schnell den Überblick verlieren kann.

Psychologie-Fachgebärdenlexikon
Dieses Projekt der Universität Hamburg soll Personen, die Gebärdensprache in psychologischen Zusammenhängen anwenden (Psychologen, Mediziner, Pädagogen, Sozialpädagogen / Sozialarbeiter) bei der Vereinheitlichung eines Fachvokabulars der Gebärdensprache helfen. Dabei werden Begriffe definiert und durch ein oder mehrere Gebärden (grafische Abbildung) verdeutlicht.
Dharma Kagyu Mandala – Emotionen im Buddhismus

Auf dieser Seite findet man Erklärungen für Emotionen aus der Sicht des Buddhismus. Emotionen werden hierbei als Hindernis und „schlecht“ angesehen, denn sie verschleiern den Geist und verhindern somit Erleuchtung. Solche buddhistische Emotionen sind vor allem Begriffe die von unserer westlichen Sichtweise als „böse“ angesehen werden (z.B.: Neid, Habsucht, Hass,…)
Zusammenfassende persönliche Definition:

Eine Emotion ist eine Gefühlsregung bzw. ein innerer Reiz der durch ein persönliches Erlebnis hervorgerufen wird. Emotionen können als angenehm oder unangenehm empfunden werden. Beispiele für solche Gefühle sind: Freunde, Liebe, Eifersucht, Angst, Scham,…

Verwendete Literatur

Der Brockhaus (2002). Brockhaus in einem Band. Mannheim: FA Brockhaus
Wahrig, G. (1975). Fremdwörterlexikon. Wien: Bertelsmann GmbH
Euler, H. & Mandl, H (1983) Emotionspsychologie. Ein Handbuch in Schlüsselbegriffen. Weinheim: Beltz
Prillwitz, S. (1996). Psychologie-Fachgebärdenlexikon (http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/PLEX/)
Dharma Kagyu Mandala. Unterweisung – Einführung und allgemeine Erklärung der Emotionen (http://www.dhagpo-kagyu.org/all/enseignements/emotionen-1.htm)

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