Psychologische Begriffsbestimmungen 2006

Doris Lauß & Daniela Bichler

Kommunikation 

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Die kürzeste Definition für den Begriff Kommunikation ist ̋Verständigung untereinander“ (Drosdowski, Köster, Müller & Scholze-Stubenrecht 1982, S. 407). 

Andere Autoren wiederum definieren den Begriff wie folgt als ̋soziale Interaktion, bei der Informationen zwischen zwei oder mehreren Personen mit Hilfe eines Kommunikationsmittels ( … ) ausgetauscht werden“ (Brunner & Zeltner 1980, S 117). 

Eine der vorigen ähnliche Definition liefert ein weiterer Autor. Kommunikation ist ̋sozialer Kontakt im Sinne des Empfangens oder Gebens von Informationen“ (Hehlmann 1965, S. 277).

Wieder anderen Autoren zufolge schließt Kommunikation Prozesse von Mitteilung, Austausch, Verkehr, Gemeinschaft und auch Interaktion ein. Voraussetzung für den Kommunikationsprozess sind zwei Partner, ein Sender, welcher die Informationen übermittelt, und ein Empfänger, der die Nachricht aufnimmt (vgl. Böhm 2005, S. 366 f.).

Ein weiterer Autor leitet den Begriff Kommunikation folgendermaßen aus dem Lateinischen ab: ̋"Communicari" heiát (sic!) so viel wie: teilen. Hier lässt  sich auch die Grundbedeutung des modernen Wortes Kommunikation ableiten: Teilen, Mit-Teilen von Nachrichten, aber auch Informationen aus dem eigenen Ich.“ (Krause 1998).

Zusammenfassende Definition

Kommunikation ist der Prozess des Austausches (senden und empfangen) von Informationen zwischen zwei oder mehreren Personen.

Verwendete Literatur

Böhm, W. (2005). Wörterbuch der Pädagogik. Stuttgart: Kröner.

Brunner, R. & Zeltner W. (1980). Lexikon zur Pädagogischen Psychologie und Schulpädagogik. Entwicklungspsychologie, Lehr- und Lernpsychologie, Unterrichtspsychologie, Erziehungspsychologie, Methoden der Pädagogischen Psychologie, Methodik, Didaktik, Curriculumtheorie. München – Basel: Reinhardt.

Drosdowski, G., Köster, R., Müller, W. & Scholze-Stubenrecht, W. (1982). Duden. Das Fremdwörterbuch. Mannheim: Bibliographisches Institut.

Hehlmann, W. (1965). Wörterbuch der Psychologie. Stuttgart: Kröner.

Krause, R. (1998). Non-verbale Kommunikation. Signale zwischen Menschen.

Online im internet: WWW: http://www.uni-saarland.de/
fak5/krause/nonverb.htm#def

(06-30-03).


Siehe auch das
Lexikon für Psychologie und Pädagogik

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„Verständigung zwischen Menschen mit Hilfe von Schrift, Sprache, Zeichen; b) Zusammenhang; Verbindung“ (Karl-Dieter Bünting 1996, S.656).

„Verbindung, Verständigung als Empfangen oder Geben von Informationen; heute allgemein die zwischenmenschliche Verständigung durch Signale, Symbole, Sprache, Bild usf. (Kommunikationsmittel). Als Massenkommunikationsmittel oder Massenmedien bezeichnet man heute neben Druck und Bild allgemein: Film, Funk und Fernsehen“ (Wilhelm Hehlmann 1965, S. 305f).

„„Verbindung“, Mitteilung, Verständigung; sozialer Kontakt im Sinne des Empfanges oder Gebens von Informationen; heute allgemein die zwischenmenschliche Verständigung durch Signale, Zeichensysteme, Sprache…“(Wilhelm Hehlmann 1965, S.277).

„Dieser Begriff wird abgeleitet aus dem Lateinischen und bedeutet „Verbindung“. Allgemein wird Kommunikation als ein Austausch von Informationen gesehen. Information ist jede bedeutungshaltige Charakteristik, die eine bestehende Unsicherheit reduziert. Reale Informationen sind solche, die Eigenschaften von etwas sind…“(Uwe Tewes & Klaus Wildgrube 1999, S. 184ff).

„Kommunikation (lat. communicare „teilen, mitteilen, teilnehmen lassen; gemeinsam machen, vereinigen“) bezeichnet auf der menschlichen Alltagsebene den wechselseitigen Austausch von Gedanken in Sprache, Gestik, Mimik, Schrift oder Bild…“

Wikipedia. Die freie Enzyklopädie.

Online im Internet: http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunikation (05 -10-30).

Unterschiede und Gemeinsamkeiten:

Bei fast allen hier erwähnten Nachschlagewerken wird gesagt, dass Kommunikation das Empfangen oder Gebens von Information bedeutet.

Beim Internet wird nicht nur von menschlichen Lebewesen gesprochen, sondern auch von tierischen und technischen Objekten oder Systeme. Weiters wird hier auch eine Verbindung mit dem Begriff Interaktion hergestellt. Bei den Nachschlagewerken Duden und Wikipedia wird der Begriff kurz und bündig erklärt, jedoch auch leicht verständlich, was natürlich ein Allgemeines Lexikon charakterisiert. Das Wörterbuch der Pädagogik und der Psychologie, sowie das Psychologie-Lexikon gehen weiter auf den Begriff ein, sie befassen sich nicht nur mit dem eigentlichen Begriff sondern auch wie z.B. bei dem Psychologie-Lexikon mit dem Begriff Information. 

Zusammengefasste Definition:

Kommunikation = Begriff der Verständigung bzw. Verbindung zwischen Menschen durch Signale, Schrift, Sprache und Zeichen.

Verwendete Literatur

Bünting, Karl-Dieter (1996). Deutsches Wörterbuch. Mit der neuen Rechtschreibung. In K. Bünting & R. Karatas (Hrsg.), Kommunikation (S. 656). Chur: Isis Verlag AG.

Hehlmann, Wilhelm (1965). Wörterbuch der Pädagogik. In W. Hehlmann (Hrgs.), Kommunikation (S. 305-306). Stuttgart: Kröner.

Hehlmann, Wilhelm (1965). Wörterbuch der Psychologie. In W. Hehlmann (Hrgs.), Kommunikation (S. 277). Stuttgart: Kröner.

Tewes, Uwe (1999). Psychologie-Lexikon. In U. Tewes & K. Wildgrube (Hrgs.), Kommunikation (S. 184-186).Wien: Oldenbourg.

Ohne Autor. Wikipedia - Die freie Enzyklopedie. Kommunikation.

WWW: http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunikation (05-10-30)

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