Psychologische Begriffsbestimmungen 2006

Magdalena Wagner

Konstruktivismus  

„Allgemeine Bezeichnung für verschiedene Richtungen in Wissenschaften und kulturellem Leben, für die das Augenmerk bei der Betrachtung von Wirklichkeit auf deren Konstruktion bzw. Konstruiertheit liegt“.

(Lexikon der Psychologie 1995, S.235) 

„Der Konstruktivismus ist eine Lerntheorie, in der der Lernende seinen Lernprozess selbst steuert. Er konstruiert sich seine individuelle Lernsituation, in der er selbst bestmöglich lernen kann.“

(Online im Internet: WWW: http://konstruktivismus_lernpsychologie.know-library.net/) 

„Was jemand unter bestimmten Bedingungen lernt, hängt vor allem von dem oder der Lernenden selbst und seinen/ihren Erfahrungen ab.“

(Online im Internet: WWW: http://de.wikipedia.org/wiki/Konstruktivismus_(Lernpsychologie)) 

„Die Wirklichkeit wird von uns nicht gefunden sondern erfunden, behaupten die Vertreter des Konstruktivismus. Sie gehen davon aus, dass dem Menschen die Erkenntnis einer absoluten Wahrheit nicht möglich ist. Dies ist ein Ansporn das Leben aktiv zu gestalten.“

(Gumin H. & Mohler A. 1985) 

„Untersuchung der Art und Weise, wie wir Menschen unsere eigenen Wirklichkeiten erschaffen.“

(Watzlawick 1986, S. 115) 

Generell wurde in allen Quellen über die Wirklichkeitserschaffung des Menschen berichtet. Jeder Mensch konstruiert sich seine eigene Wirklichkeit. Diese Wirklichkeitserschaffung wird oft in die Didaktik umgewandelt. Der Konstruktivismus wird in der Didaktik als eine Lerntheorie beschrieben. Die Lernenden erschaffen sich ihre eigene Lernsituation, in dieser sie am aufnahmefähigsten sind und die bestmöglichen Lernergebnisse erzielen. 

Eigene Definition:

Der Konstruktivismus ist eine Theorie des Wissens. Er beschäftigt sich damit wie Lernende sich ihr Lernsystem und Menschen sich Ihre Wirklichkeit selbst erschaffen.

 

Verwendete Literatur


Siehe auch das
Lexikon für Psychologie und Pädagogik

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