Psychologische Begriffsbestimmungen 2006

Julia Hofer

Lernpsychologie  

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Quelle 1:„Gegenstand der Psychologie sind die seelisch- geistigen Prozesse, die bei allen höher entwickelten Lebewesen vorhanden sind“ (Konecny 1978, S. 3).

In der Lernpsychologie, speziell in der amerikanischen, stellt sich oft die Frage wie man am besten einen bestimmten Stoff lernt (vgl. Konecny 1978, S. 52).

In der amerikanischen Psychologie bedeutet Lernen „nicht nur den Erwerb von Wissen, Kenntnissen und Fertigkeiten sondern jede Art von Einprägung von Erwerb neuer Verhaltensweisen“ (Konecny 1978, S. 66).

Konecny teilt in zwei große Bereiche ein in das „Wissensgedächtnis“ und in das „Verhaltensgedächtnis“(vgl. Konecny 1978, S. 53 ff).

Quelle 2: In Quelle 2 wird der Einfluss der Lernpsychologie auf den Menschen dargestellt. Außerdem wird auch hier von höher entwickelten Lebewesen gesprochen.

„Das Studium der Lernvorgänge ist wesentlich für jegliches Verständnis des Menschen“ (Zimbardo 1983, S.170f), „da wir erlernen ein Individuum mit eigener Persönlichkeit zu werden“ (Zimbardo 1983, S.170 f). Der Mensch unterscheidet sich von niederen Lebewesen durch größere Anpassungsfähigkeit an die Umwelt.

Quelle 3: Hier beschäftigt sich der Autor mit dem Lernen an sich.

Durch das Lernen werden Fertigkeiten erworben, die eine Veränderung des Verhaltens für längere Zeit oder für immer bewirken (vgl. Nowotny 1972, S. 123).

Quelle 4: „Die Lernpsychologie beschreibt in Lerntheorien unterschiedliche psychologische Ansätze, die die Kenntnisse über das Lernen systematisieren. Die Lernforschung gliedert sich zeitlich in drei große Richtungen“(Internetlexikon): – Verhaltenstheorien (Mitte 19. Jhd.), – kognitive Lerntheorien der sechziger Jahre des 20. Jhd., – Handlungstheorien der sechziger Jahre des 20. Jhd.( vgl. Edelmann 2000, Zimbardo P. G.; Gerrig R. J. 2000)

Quelle 5: Auch hier wird, wie bei Konecny, in zwei große Bereiche gegliedert. Die Lernpsychologie wird zwei verschiedenen Bereichen der Psychologie zugeordnet. Nämlich der Allgemeinen Psychologie, die sich mit Wahrnehmen, Lernen, Gedächtnis,... beschäftigt. Sie gehört auch in den Bereich der Angewandten Psychologie.(vgl. Edelmann 1993)

Eigene Anmerkungen:

Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass es sich um ein Lernen bei höher entwickelten Organismen handelt. Zwei Bereiche der Psychologie spielen bei der Lernpsychologie eine wichtige Rolle. Allgem. Psychologie (z .B .: Entwicklungspsychologie, ...)

Angewandte Psychologie (z.B.: Organisationspsychologie – Lerntheorien,...)

Bei der Information aus dem Lexikon (Quelle 4) wird eine zeitliche Einteilung getroffen. Neue Erkenntnisse aus der Forschung wirken sich sicher auf die Lernpsychologie aus. Es gibt zu unterschiedlichen Zeiten verschiedene Schwerpunkte.

Nowotny und Zimbardo führen auch ausdrücklich an, dass das Lernen das weitere Verhalten des Menschen beeinflusst.

Eigene Definition:

Lernpsychologie beschäftigt sich mit dem Thema: Wie man etwas am besten lernt, unter Berücksichtigung der allgemeinen Psychologie (z.B.: Gedächtnisleistung,...) und der angewandten Psychologie (z.B.: Lerntheorien – Versuch/Irrtum,...).

Verwendete Literatur

Edelmann, W. (1993). Lernpsychologie.

Online im Internet: WWW: http://www.teachsam.de/psy/psy_kog/
lernth/lernpsy_1.htm
(05-10-28) 

Edelmann, W. (2000). Lernpsychologie.

Zimbardo P. G.; Gerrig R. J. (2000). Psychologie.

Online im Internet: WWW:

http://www.I3s,de/elan/kb3/index.php?
id=88&user_lexicon_pi1[showUid]=22&cHash=79c0eeb80d
(05-10-28) 

Konecny, Edith (1978). Psychologie Lehrbuch der Philosophie, 1. Teil. Wien: Österreichischer Bundesverlag 

Nowotny, Ernst (1972). Psychologie Einführung und Übersicht. Wien: Eugen Ketterl

Zimbardo, P. G. (1983). Psychologie, 4. neubearbeitete Auflage. Berlin Heidelberg: Springer – Verlag


Siehe auch das
Lexikon für Psychologie und Pädagogik

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