Psychologische Begriffsbestimmungen 2006

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1.     Ontogenese: „ Die Entwicklungsgeschichte des einzelnen Lebewesens. (nach E. Hackel, 1912)“
(Der Große Brockhaus, 16. Auflage, in 12 Bänden, Band 8)

2.     Ontogenese: „Es geht um die Erklärung der ontogenetischen Entstehung und Entwicklung der Sprache beim Kleinkind, dh um die Untersuchung der Ursachen und Bedingungen sowie der psychischen Verarbeitungs- und Regulationsprozesse beim Übergang vom vorsprachlichen, sensumotorischen zum sprachlichen Entwicklungsstadium.“
„Erklärung der Entwicklung der Sprache“
(Hildebrand-Nilshon, 1980, S. 11)

3.     Ontogenese: „Die Entwicklung des Denkens“
(Dux, 1994, S. 120)

4.     Ontogenese: „Entwicklungsweg des Organismus, der auf den Organismus selbst beschränkt ist.“
(Casti, 1992, S. 175)

5.     Ontogenese: „(ontogenesis, ontogeny) Die Entwicklung des Individuums im Gegensatz zur Phylogenese, der Entwicklung der betreffenden Art.“
(Fröhlich, 1968, S. 288)

6.     Ontogenese: „Biolog.: Individualentwicklung, die von der Eizelle bis zum Tod eine Reihe von Entwicklungsstadien durchläuft, nämlich die Periode der Embryonalentwicklung, die der Jugendstadien, die des ausgebildeten Zustandes und schließlich die Periode der Seneszenz, des Alterns.“
(Bertelsmann Lexikon, 1996, S. 7288)

7.     „Unter der Ontogenese versteht man allgemein die Geschichte des strukturellen Wandels einer Einheit ohne Verlust ihrer Organisation.
Im engeren Sinne bezeichnet der Begriff Ontogenese
In der Entwicklungspsychologie und Psychoanalyse die (psychische) Entwicklung eines Individuums,
In der Biologie der Individualentwicklung, also die Entwicklung des einzelnen Lebewesens von der befruchteten Eizelle zum erwachsenen Lebewesen. Dabei entwickeln sich beim Embryo nach und nach Organanlagen, aus denen Organe entstehen, in denen wiederum die Zellen (zu Geweben zusammengefasst) sich weiter spezialisieren. Die Ontogenese eines vielzelligen Organismus lässt sich in vier Phasen einteilen:
Embryogenese, Juvenilstadium, Adultstadium, Seneszenz“
(http://www.wikipedia.at)

Alle Definitionen haben eines gemeinsam, sie definieren Ontologie immer im Zusammenhang mit Entwicklung, sei es die Entwicklung der Sprache, des Kindes, von Lebewesen oder Eizellen (biologische Definition) oder die Entwicklung des Denkens.

Somit komme ich persönlich zu einer allgemeinen Definition:

„Die Entwicklung eines Individuums und dessen Eigenschaften im biologischen und psychologischen Sinne. Diese Entwicklung beschränkt sich jedoch nur auf das einzelne Individuum und nicht auf  die Entstehung seiner Art.“

Verwendete Literatur

Casti, John L. (1992). Szenarien der Zukunft. Was Wissenschaftler über die Zukunft wissen können. Stuttgart: Klett-Cotta

Der Große Brockhaus (1955). Der Große Brockhaus in 12 Bänden. Wiesbaden: Brockhaus

Dux, Günter (1994). Der Prozess der Geistesgeschichte. Studien zur ontogenetischen und historischen Entwicklung des Geistes. Frankfurt am Main: Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft; 1119

Fröhlich, Werner D. (1993). Dtv-Wörterbuch zur Psychologie. München: Dt. Taschenbuch-Verlag

Gudemann, Wolf-Eckhard (Red.), Lexikoninstitut Bertelsmann (1996). Das Bertelsmann Lexikon. München: Bertelsmann

Hildebrand-Nilshon, Martin (1980). Die Entwicklung der Sprache. Phylogenese und Ontogenese. Frankfurt am Main: Campus-Verlag

www.wikipedia.at

http//de.wikipedia.org/wiki/Ontogenese


Siehe auch das
Lexikon für Psychologie und Pädagogik

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