Psychologische Begriffsbestimmungen 2006

N.N.

Metatheoretisch 

Metatheoretisch ist ein Eigenschaftswort und gehört zur Metatheorie. „Metatheorie ist die „Theorie über eine Theorie“; die über eine einzelne Theorie hinausgehende Aussage. Man versucht als Metawissenschaftler wissenschaftliche Aussagen über „Wirklichkeit“ einer Kritik zu unterzeichnen. Dies schließt die Bewertung von Wissenschaften ein.“ (Herder Verlag 1976, S. 51)

Kurs gesagt, Metatheorie beschäftigt sich nicht mit einem ganzen Gegenstandsbereich, sondern fokussiert sich auf einen ganz bestimmten Teil davon. Sozusagen der Forschungsbereich wird erheblich eingegrenzt. Es werden auch häufig Meta-Analysen durchgeführt, die wie der Name schon sagt, metatheoretisch ausgelegt sind.

Ausgangspunkt ist einmal ein ganz alltägliches Problem. Dies Problem soll analysiert werden mithilfe der Meta-Analyse (Untersuchung). Zuerst beginnt man einmal bei den metatheoretischen Überlegungen, später folgen die Fragen der Fokussierung, Protokollierung und Auswertung. Die metatheoretischen Überlegungen sind sozusagen die Grundüberlegungen des Problems. (VOGD, W. (2005), Qualitative Forschungsmethoden: Teilnehmende Beobachtung.
„Online im internet:“ http://www.fuberlin.de/qualitativ/mitarbeiter/
mitarbeiter_wv.htm
, (28.10.2005)

Meta-analysis is the rubric used to describe quantitative methods for combining evidence across studies. Because meta-analyse usually relies on “data” in the form of summary statistics derived from the primary analyses analyses of studies, it is truly an analyses of the result of statistical analyses.” (Hedges & Olkin 1980, S. 12)

Aber wodurch unterscheiden sich gewöhnliche Analysen von Meta-Analysen? Der Hauptcharakter von Meta-Analysen besteht darin, dass es die Zusammenfassung von zahlreichen Berichten ist, die im Zuge von empirischen Studien geschrieben worden sind. Ein weiteres Erkennungsmerkmal ist die Quantität von diesen Analysen. Es werden nicht nur Zahlen, sondern auch zahlreiche statistische Methoden verwendet um die gewonnen Informationen gut darstellen zu können. Jedoch gibt es bei dieser Methode einen großen Kritikpunkt, denn Informationen von unterschiedlichen Statistiken werden gewonnen und verwendet und dadurch verfälscht sich manchmal das System. (vgl. Glass, McGaw & Smith 1987, S. 21 ff); (vgl. Schmidt 1990, S. 23 ff)

Daraus kann man wiederum schließen, metatheoretisch heißt, wenn man eine große Gesamtheit hat und dies eben vereinfacht darstellt beziehungsweise zusammenfasst und dadurch wesentlich verkürzt.

Verwendete Literatur

Glass, McGaw & Smith (1987) Meta-Analysis in social research, S. 21 ff

Hedges, v. L. & Olkin, I., (1980) Statistical Methods for Meta-Analyses, S. 12

Herder Verlag (1976) Herder Lexikon, S. 51

Schmidt, H. (1990) Methods of Meta-Analysis, S. 23 ff

VOGD, W. (2005), Qualitative Forschungsmethoden: Teilnehmende Beobachtung. „Online im internet:“ http://www.fuberlin.de/qualitativ/mitarbeiter/
mitarbeiter_wv.htm
, (28.10.2005)


Siehe auch das
Lexikon für Psychologie und Pädagogik

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