Präsentationen 2007

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Brain-Gym®

Das in den siebziger Jahren von Dr. Paul Dennison in Kalifornien entwickelte Brain-Gym® ist eine Methode, die durch körperliche Bewegung die Lern-, Konzentrations- und Gehirnleistung aktiviert und verbessert und somit das Lernen erleichtern soll. Bei dieser Gehirn-Gymnastik werden verschiedene Bereiche des Körpers durch die Bewegungen aktiviert. Bei Tests wurde bereits, nachdem diese Übungen durchgeführt wurden, eine Verbesserung der Lernleistung festgestellt. Brain-Gym® kann auch bei Personen mit Lernstörungen angewendet werden.

Übungen:

Überkreuzungsbewegungen

Man geht an einer Stelle zieht ein Knie hoch und bringt es mit der Handfläche des gegenüberliegenden Arms zusammen. Also das rechte Knie mit der linken Hand und umgekehrt. Man sollte diese Übungen langsam und gewissenhaft durchführen. Diese sehr einfache Übung lässt ihr gesamtes Gehirn aktiv werden, was eine positive Auswirkung auf sowohl körperliche als auch geistige Aktivitäten hat.

 

 

Elefant

Man steht aufrecht mit angespannten Knien, legt den Kopf auf die linke Schulter, streckt den linken Arm aus und malt einen liegenden Achter in den Raum. Dabei sollten die Augen den Achter dabei verfolgen. Diese Übung sollte nach links oben genommen werden und drei bis fünf Mal pro Seite durchgeführt werden. Dabei werden nicht nur das Geist-Körper-System in Gang gesetzt, sondern auch Verspannungen im Nackenbereich gelöst.

 

 

Double-Doodle

 

Man nimmt ein großes Blatt Papier, nimmt in jede Hand einen Stift und versucht mit beiden Händen gleichzeitig Figuren, Kreise, … zu malen. Die Schwierigkeit dabei ist, dass man mit der einen Hand normal zeichnet, aber mit der anderen Hand spiegelverkehrt. Man kann auch dazu „auf“ und „ab“ sagen, damit die Koordination der Hände besser funktioniert. Diese Übung unterstützt die Augen-Hand-Abstimmung, was für eine bessere Schreibfähigkeit von Vorteil ist.

Warum Bewegung wirkt

Muskelaktivität fördert generellauch die Neubildung von Blutgefäßen im Gehirn, sodass das Hirn besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird, was einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Demenzkrankheiten und Parkinson hat. Regelmäßige Bewegung ist dabei eines der ganz wenigen Mittel, das präventiv gegen Demenz wirkt. Ein bewegter Muskel schützt nach Ansicht von Medizinern bis zu einem gewissen Grad auch vor den silent inflammations, also jenen stillen Entzündungen im Körper, die an der Entstehung einer Reihe von Krankheiten wie der Arteriosklerose über Zuckerkrankheit bis zum Krebs beteiligt sind. Ein aktive bewegter Muskel produziert die hormonähnlichen Substanzen Myokine, die eine anti-entzündliche Wirkung haben.

Verwendete Literatur

Dennison, P., Dennison, G. (1994), Lehrerhandbuch Brain-Gym® , Freiburg: VAK Verlag für Angewandte Kinesiologie GmbH.


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