Präsentationen 2008

Unterrichtsstörungen (Bsp. Mobbing)

Unterrichtsstörungen können von SchülerInnen sowie LehrerInnen ausgelöst werden oder durch äußere Umstände verursacht werden wie zB. Baustellenlärm, Tiefflieger, plötzliche auftretende extreme Wetterverhältnisse , Feueralarmproben, wobei uns wir hier speziell auf das störende Schülerverhalten konzentrieren. Diese machen die Lehr-Lern-Prozesse schwieriger oder gar unmöglich (vgl. Lohmann 2003, S. 12).

Unterrichtsstörungen und Konflikte in der Klasse sind zum Teil eine normale, unumgängliche Begleiterscheinung vom Unterricht und werden nicht immer als wahnsinnig störend empfunden (vgl. Lohmann 2003, S. 13).

Störendes Schülerverhalten

Es gibt 4 Arten von störendem Schülerverhalten:

  1. Verbales Störverhalten
  2. Mangelnder Lerneifer
  3. Motorische Unruhe
  4. Aggressives Verhalten

Störendes Lehrerverhalten

Störungen, die durch äußere Ereignisse entstehen

Unterrichtsstörungen aus Schüler- bzw. aus Lehrersicht
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Interaktion zwischen SchülerInnen und LehrerInnen am meisten durch die Tatsache gestört wird, dass LehrerInnen und SchülerInnen in einer anderen Welt leben und völlig andere Ziele verfolgen (vgl. Lohmann 2003, S. 17-22).

Beispiel Mobbing

Als Beispiel für Unterrichtsstörungen auf das wir näher eingehen wollen, haben wir das Thema Mobbing gewählt, da es aus unserer Sicht als eines der größten und hartnäckigsten Probleme in der Schule ist. Mobbing drückt sich in gezielten und systematischen negativen Handlungen aus, die von mehreren MitschülerInnen an eine einzige Person in der Klasse gerichtet sind und in der Regel über längere Zeit andauern (vgl. Kindler 2002, S. 66).

Mobbing verhindert angstfreie Umgangsformen in der Schule und zerstört die Lernmotivation sowie die Disziplin in der Klasse (vgl. Kindler 2002, S. 66). Die Folgen für die gemobbte Person sind Nervosität, Selbstzweifel, Leistungs- und Denkblockaden, Angstzustände, Niedergeschlagenheit, Aggression, Depression sowie psychosomatische Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Bauchschmerzen.
Mobber sind oft sehr impulsive und selbstbewusste Menschen, die es genießen, andere zu dominieren, wobei die Gemobbten meistens sehr zurückhaltend, schüchtern, schweigsam und feinfühlig sind (http://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing (08-05-25)).

Mobbing kann anhand der vier oben genannten Kategorien von gestörtem Schülerverhalten nicht hundertprozentig zugeordnet werden, da es verschiedene Arten gibt, jemanden zu mobben. Wenn Mobbing durch Beschimpfungen, Beleidigungen oder dem berühmten „Hinter-dem-Rücken-reden“ erfolgt, dann müsste man es zum verbalen Störverhalten zählen. Wenn es allerdings durch körperliche Gewalt, Angreifen,
Schubsen oder Treten hervorgerufen wird, dann zählt man es zum aggressiven Schülerverhalten.

VERWENDETE LITERATUR

Kindler, W. (2002). In den Nischen des Systems. Friedrich Jahresheft, 2002, 66-69.

Lohmann, G. (2003). Mit Schülern klarkommen. Professioneller Umgang mit Unterrichtsstörungen und Disziplinkonflikten. Berlin: Cornelsen Verlag.

Ohne Autor (2008). Mobbing.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing (08-05-25)

 


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