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Als ich mir über das Thema „alte“ zum ersten Mal Gedanken machte, hatte ich eigentlich keine so großen Schwierigkeiten mich daran zurück zu erinnern. Ich kann sagen, eine sehr unbeschwerte Kindheit gehabt zu haben. Sicherlich gab es Streitereien und Meinungsverschiedenheiten, meine Gedanken an diese Zeit sind jedoch ziemlich positiv.
Eine der wesentlichsten Veränderungen von der Kindheit zum Jugendalter war für mich der Übergang von der Volksschule zur Hauptschule. Dies bereitete mir wirklich Sorgen. Die Volksschule besuchte ich in meinem Wohnort. Die Hauptschule war 6km entfernt und ich musste die öffentlichen Verkehrsmittel verwenden, um dort hin zu kommen. Das tägliche Abgeholt-werden vom örtlichen Schulbus hatte nun ein Ende. Das einzig beruhigende für mich war, dass noch einige andere Schulkollegen denselben Bus nehmen mussten und ich mich dadurch nicht ganz allein fühlte. Ich kann mich noch genau erinnern, dass es meine größte Sorge war, mich in meinem neuen Schulgebäude zu verlaufen. Davor hatte ich wirklich Angst, da es von außen für mich riesig erschien. Das beschäftigte mich wirklich in den ganzen Sommerferien. Jedoch diese Angst legte sich nach einer Woche und meine neue Schule wurde wieder zur vertrauten Umgebung. So begann ich selbständig zu werden und hatte immer mehr das Bedürfnis, alles alleine zu machen bzw. ich war nicht mehr so stark auf die Hilfe meiner Eltern angewiesen.
In dieser Zeit veränderte sich auch mein Freundeskreis. Einige Freunde kannte ich zwar noch aus der Volksschule, doch andere kamen hinzu. Auch meine Interessen veränderten sich: die Zeit der Puppen war vorbei. Die Zeit der Schwärmerei für verschiedenste Popstars begann. Jede meiner Freundinnen hatte ein Idol für den sie schwärmte und fleißig Poster sammelte. Natürlich blieben etliche Meinungsverschiedenheiten mit den Eltern nicht aus, da sie mich als ihr einziges Kind noch sehr behüten wollten. Es war manchmal ziemlich anstrengend, bestimmte persönliche Interessen durchzusetzen, wobei andere Jugendliche wahrscheinlich keine solchen Überredungskünste brauchten. Im Nachhinein betrachtet, wollten meine Eltern nur das Beste für mich, wofür ich Ihnen jetzt sehr dankbar bin. Und dass sie manchmal die „Zickereien“ eines pubertierenden Mädchens ertragen mussten und trotzdem immer die Ruhe bewahrten, kann ich Ihnen auch nur äußerst positiv anrechnen. Sie waren trotzdem zu dieser Zeit meine ersten und wichtigsten Ansprechpersonen.