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Es ist für mich das erste mal, dass ich mir Gedanken mache, was damals in dieser Zeit für mich wichtig war und was meine Probleme waren; ich bemerke, dass sich für mich sehr viel veränderte und dass es eine sehr prägende Zeit für mich war.
Veränderungen fanden für mich mal statt, dass ich die Schule von der Volksschule in das Gymnasium wechselte und das war der Zeitpunkt wo meine eigentliche Kindheit zu ende war. Ich musste auf einmal sehr viel lernen und hatte lange Schultage. Meine Freizeit wurde dementsprechend reduziert und hatte somit für meine Volkschulfreunde wenig Zeit. Der Freundschaftskreis änderte sich auch dementsprechend, denn ich war die einzige die in ein Gymnasium wechselte und alle anderen von meinem Ort gingen in eine Hauptschule. Der Unterschied lag darin, dass sie alle weniger Hausaufgaben und Lernaufgaben hatten. Allmählich änderte sich sozusagen mein ganzer Freundschaftskreis, doch es war gut so. In den ersten zwei Gymnasium Jahren wirkten meine Professoren sehr prägend auf mich. Ich lernte mich damals schwer und leider nahmen mir auch die Professoren die Motivation und das Selbstvertrauen. Und wie es so kam musste ich die zweite Klasse wiederholen für mich brach eine Welt zusammen. Ich musste weg von meiner Klasse und verlor sozusagen ein zweites mal meine Freunde. Hier vollzog sich eine zweite Veränderung, doch jetzt im nachhinein war es das beste was mir passieren konnte. Ich bekam andere Lehrende und ab diesem Zeitpunkt waren meine Lernblockaden auch verschwunden ich konnte gute Leistung bringen bis zur Matura.
Die wichtigste Person in dieser Zeit war meine Mutter und im weiteren Sinne meine Familie. Dort konnte ich sein wie ich bin und fühlte mich in jeder Hinsicht geborgen. Ich habe viele Geschwister die zugleich meine besten Freunde waren (immer noch sind). Dort konnte ich alle meine Probleme und Belastungen preisgeben. Das schlimmste wäre für mich gewesen, dass ich meine Probleme nicht erzählen hätte können. Eine zweite wichtige Person war für mich meine beste Freundin. Es war eine sehr innigen Freundschaft, denn wir haben alles gemeinsam durchgestanden und erlebt. Mit 14 gingen wir dann auch gemeinsam fort. Hier merkte man, dass wir eigentlich erwachsen wurden.
Auch meine Werte und Interessen veränderten sich. Ich wusste dann mit 14 dass es wichtig ist gute Schulbildung zu haben und entschied mich damals für weitere vier Jahre Schule, um mit Matura abzuschließen. Weiters war es natürlich wichtig mit wem und wie ich meine Freizeit verbrachte. Es war wichtig so viel wie möglich in der Natur zu verbringen und das konnte ich am besten mit Sport verbinden. Ich wollte auch dort meine Leistung bringen. Im Sommer war Leichtathletik im Vordergrund und im Winter holte ich mir meine Pokale im Skisport. Ich konnte auch zu Hause meine Phantasien freien Lauf lassen, denn am elterlichen Hof, war meine Hilfe ständig gefragt. Das Gefühl wichtig zu sein und sinnvolles zu tun war schön.
Abschließend möchte ich sagen, dass es für mich sicher eine sehr prägende Zeit war. Es war eine harte Zeit aber auch eine sehr schöne Zeit.