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Wie erlebte ich den Übergang von der Kindheit in das Jugendalter oder anders ausgedrückt welche Veränderungen nahm ich wahr? Diese Gedanken lassen mich wieder an meine Kindheit zurück denken. Einer der einschneidensten Momente war, glaube ich, der Schulwechsel. Der Wechsel von der Volksschule in die Hauptschule war die erste Veränderung, die ich durchleben musste. Von nun an war ich annähernd jeden Tag über Mittag nicht zu Hause und hatte auch teilweise Nachmittagsunterricht. In dieser Zeit fing auch meine Mutter wieder zu arbeiten an, dies ich als große Umstellung empfand. Von nun an war meine Mutter oft nicht zu Hause wenn ich von der Schule kam. Doch mit der Zeit gewöhnte ich mich auch an diese Situation und genoss es sogar auf mich alleine gestellt zu sein.
Der Schulwechsel brachte natürlich auch einige positive Aspekte mit sich. Mein Freundeskreis erweiterte sich und ich genoss Freiheiten, die ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht kannte. Ich durfte am Abend länger weg bleiben, bekam Taschengeld und meine Eltern gaben mir das Gefühl ein „kleiner" Erwachsener zu sein. Von nun an war ich aber auch für meine Handlungen und Taten verantwortlich.
In dieser Zeit waren vor allem meine Freunde und insbesondere meine Schwester die wichtigsten Personen. Sie durchlebten auch diese Veränderungen und dies war vermutlich auch der Grund warum ich auf deren Meinung mehr hielt als auf die meiner Eltern. In dieser Zeit gab es einige Meinungsverschiedenheiten, die meine Eltern und ich durchlebten. Ich rebellierte auch oft, wenn meine Eltern versuchten, mit etwas vorzuschreiben.
Meine Interessen veränderten sich ebenfalls ein wenig. Vor allem Jungs wurden während der Pubertät immer interessanter. Die Gespräche mit den Freundinnen drehten sich vorwiegend nur um Jungs. Aber auch ich veränderte mich in dieser Zeit, vor allem körperliche Veränderungen waren dominierend. Dies wurde wiederum mehr mit den Freundinnen als mit den Eltern besprochen. Die äußere Erscheinung bekam während dieser Zeit einen ganz anderen Stellenwert.
All diese Veränderungen ließen mich Schritt für Schritt zu einem jungen Erwachsenen heranreifen.