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Im Großen und Ganzen hatte ich eine ziemlich unbeschwerte „erste“ Jugendzeit.
Zu den entscheidenden Veränderungen gegenüber der Kindheit zählen vor allem die Freizeit, die durch die Schule und das Lernen eingeschränkt wurde, sowie der Verlust der Unbeschwertheit. Weiters hat sich bei mir durch den Besuch einer anderen Hauptschule, als der im Ort, mein Freundeskreis verändert. Zu einer bestimmten Clique zu gehören und von den Mitgliedern akzeptiert und geschätzt zu werden, war zu diesem Zeitpunkt meines Lebens ziemlich wichtig für mich. Das Gefühl der Zugehörigkeit zu einer Gruppe war somit auch eine Veränderung gegenüber der Kindheit.
Im Alter von 13 Jahren bin ich zum ersten Mal mit dem Thema Tod konfrontiert worden, da damals mein Opa nach langer Krankheit von uns gegangen ist. Ich musste zu diesem Zeitpunkt zum ersten Mal miterleben, dass ein geliebter Mensch in Zukunft nicht mehr an meinem Leben teilnehmen wird. Durch die zahlreichen Krankenhausbesuche bekam ich auch ziemlich viele Schicksale sowie Leid und Trauer mit. Eine Frage, die mich damals stark beschäftigte: „Was passiert mit den Menschen nach dem Tod und gibt es überhaupt einen Himmel?“
Im Alter von 14 Jahren stellte sich dann die Frage, was ich nach der Pflichtschule eigentlich machen möchte. Da meinen Eltern eine gute Ausbildung für mich wichtig war und ich damals noch keine Vorstellung davon hatte, welchen Beruf ich später einmal ergreifen möchte, kam für mich eine Lehre nicht in Betracht. Gemeinsam mit meinen Eltern entschied ich mich dann schließlich für eine HBLW.
Mit der neuen Schule und der neuen Umgebung änderten sich auch meine Interessen ein wenig. Dem täglichen Outfit und auch den Boys wurde mehr Aufmerksamkeit gewidmet als zuvor. Doch nicht nur meine Interessen haben sich in dieser Zeit verändert, auch meine Selbstständigkeit in alltäglichen Dingen und mein Selbstbewusstsein haben zugenommen. Im Alter von 15 Jahren wurden auch die Freiheiten, die mir meine Eltern gewährten, mehr. Spätere Kinobesuche mit Freunden oder alleine zu einem Konzert zu gehen waren kein Problem mehr und hatten auch keine langen Diskussionen zur Folge.
Die wichtigsten Ansprechpartner in dieser Zeit waren auf jeden Fall meine Eltern, da sie immer für mich da waren und mich wo es nur ging unterstützt haben.